Frisuren, Haarpflege und mehr...
Wer hätte es gedacht, aber es gibt noch andere Methoden, außer der Haarwäsche mit Shampoo. Im Folgenden sollen die Methoden kurz umschrieben werden. Ich selbst habe noch nicht alle ausprobiert. Wer mehr über eine spezielle Art der Haarwäsche wissen möchte, der kann sich in einem der unter "Links" aufgelisteten Foren schlauer machen.
1. Vor dem Waschen:
Kämmen Sie Ihre Haare vor dem Waschen gut durch. Dadurch wird schon vor der Wäsche ein Teil
des leicht löslichen Schmutzes entfernt. Außerdem wirkt es dem Verkletten der Haare entgegen.
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2. Richtig shampoonieren:
Machen Sie zunächst alle Haare nass. Das ist wichtig, damit sich das Reinigungsmittel besser
verteilen lässt. Das Wasser sollte lauwarm bis angenehm kühl sein. Zu heißes Wasser laugt das Haar
aus.
Verteilen Sie Ihr Reinigungsmittel gut zwischen den Handflächen. Arbeiten Sie das Shampoo oder die Seife nun
sorfältig mit kleinen kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen in die Haaransätze und die Kopfhaut ein. Vermeiden Sie es mit der ganzen
Handfläche über die Haare zu rubbeln, da so eine zu starke Belastung ausgeübt wird.
Spülen Sie nun die Haare solange mit kühlem/lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Rückstände
können das Haar stumpf aussehen lassen. Dücken Sie nun sehr vorsichtig das überschüssige Wasser aus den Haaren.
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3. Shampoowäsche:
Die Shampoowäsche ist wohl die gängigste Methode. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten:
Erstens braucht man die Längen nicht einzushampoonieren. Es reicht, wenn das Shampoo beim
Ausspülen in die Längen kommt. Man muss bedenken, dass das Haar mit zunehmender Länge immer
älter wird und somit auch empfindlicher. Unsere Haare lassen sich gut mit einem Wollpullover
vergleichen: Je öfter er gewaschen wird, desto leichter verfilzt er. Versuchen Sie also die
Belastung der Längen weitgehend zu reduzieren. Das ist besonders wichtig, wenn Ihr Haar schon
sehr lang ist, Sie es wachsen lassen wollen oder täglich waschen.
Zweitens ist es ratsam das Shampoo vor dem Gebrauch zu verdünnen. Am besten gibt man eine
kleine Menge in eine leere Flasche, füllt mit Wasser auf und schüttelt das Gemisch. Es lässt
sich so leichter verteilen und später auch leichter ausspülen. Es ist wichtig die Haare gründlich
auszuspülen. Rückstände sorgen sonst für platte, fettige Stellen im Haar.
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4. Seifenwäsche:
Die Seife wird im feuchten Haar direkt auf den Ansatz gerieben und aufgeschäumt. Nach dem
Auftragen der Seife kann noch etwas Wasser auf den Kopf gegeben werden, damit es besser
schääumt.
Bei der Seifenwäsche, wie auch bei der Shampoowäsche, gilt: Nur den Haaransatz
einschäumen; nicht die Längen. Nach dem Ausspülen ist es ratsam eine kalte Zitronenrinse (Spülung
aus 1l kaltem Wasser mit 2EL Zitronensaft) zu machen. Die Säure des Zitronensafts schließt die
Schuppenschicht der Haare (Glanz), senkt den pH-Wert der Kopfhaut und verhindert die Bildung von
Kalkseife in Regionen mit sehr hartem Wasser. Die Rinse wird anschließend wieder mit Wasser ausgespült.
Im Unterschied zu normalen Shampoos fühlen sich die Haare meist griffiger an. Das liegt daran,
dass in der Seife keine Kämmbarkeitshilfen wie kationische Tenside enthalten sind und somit nicht
so schnell platt werden. Haarseifen sind nur bedingt für dauergewelltes und coloriertes Haar
geeignet.
- Haarseifenrezepte
- Haarseife
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5. Conditioner-Only:
Einige Leute waschen sich immer oder auch zwischendurch ihre Haare mit Conditioner. Der
Conditioner wird dabei großzügig in die gesamten Haare eingearbeitet. Dort bleibt er bis
zu 10 Minuten und wird anschließend gründlich ausgespült. Für die Waschwirkung sorgen die
im Conditioner enthaltenen Tenside. Da diese jedoch meistens sehr schwach sind, brauchen sie
für die Reinigung Zeit.
Diese Methode ist nicht jedermanns Sache. Normalerweise gibt man
Conditioner nicht auf die Kopfhaut, weil die Wahrscheinlichkeit des Verklebens sehr hoch ist.
Auch die geringere Waschkraft kann fettiges Haar zurücklassen. Gute Erfahrungen haben Personen
mit lockigem und pflegebedürftigem Haar gemacht. Man muss es einfach testen und auch mit einer
Eingewöhnungszeit rechnen.
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6. Wasserwäsche:
Diese Methode ist etwas für echte Spezialisten. Die Kopfhaut produziert ihr eigenes Fett,
das so genannte Sebum. Da es ein natürliches Fett ist, lässt er sich mit reinem Wasser nur
schwer entfernen. Der Trick hinter der Wasserwäsche besteht darin seine Kopfhaut möglichst
in Ruhe zu lassen und drauf zu warten, dass die Kopfhaut weniger Sebum produziert. Diesem
Zustand geht eine lange Entwöhnungsphase voraus, in der man immer weniger Shampoo verwendet
bzw. beginnt es nach und nach mehr zu strecken. Auf dem Weg zur perfekt eingestellten Kopfhaut
kann es zu häufigem Juckreiz und fettigen Haaren kommen.
Für besonders empfindliche
Köpfe ist diese Methode sicher eine Überlegung wert, da keinerlei bedenklichen Stoffe
mehr an die Kopfhaut gelangen.
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7. Nach dem Waschen:
Nach der Haarwäsche ist das Haar besonders empfindlich, weil es sich während dem Waschen
mit Wasser vollsaugt und somit aufgequollen ist. Am besten wickeln Sie die Haare in ein
Handtuch und drücken leicht die Feuchtigkeit heraus. Anschließend sollten Sie Ihre Haare
solange in Ruhe lassen, bis sie handtuchtrocken sind. Jetzt können Sie die Haare vorsichtig
mit den Fingern entwirren. Meist klappt das sogar besser als mit einem groben Kamm. Bürsten
sollten vermieden werden, da die Borsten zu eng stehen und zu viel Kraft auf das nasse Haar
ausgeübt wird. Vor allem für lockiges Haar ist ein Kamm die bessere, weil schmerzfreiere
Variante.
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8. Pflege mit Öl:
An dieser Stelle kann eine Pflege mit Öl folgen. Dazu nehmen Sie 1-2 Tropfen des Öls oder
die entsprechende Menge eines Fetts Ihrer Wahl und verreiben es gut zwischen Ihren Handflächen.
Verteilen Sie es anschließend gleichmäßig in den Spitzen und Längen. Das öl hilft dabei die
Feuchtigkeit im Haar einzuschließen. Achten Sie darauf nicht zu viel zu nehmen, da Ihr Haar sonst
schnell strähnig und unansehnlich werden kann. Manche erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie
das Öl nicht in das feuchte Haar einbringen, sondern erst, wenn die Haare vollständig getrocknet
sind. Womit Sie besser zurecht kommen, müssen Sie ausprobieren.
Generell ist zur Haarpflege jedes Öl oder Fett verwendbar, auch jedes Speiseöl (Olive, Raps, Mais etc.).
Allerdings unterscheiden sie sich in ihrer Reichhaltigkeit. Olivenöl zum Beispiel ist sehr
schwer, wohingegen Jojobaöl sehr leicht ist. Bei der Wahl Ihres Öls können die Haarstruktur
und der Zustand in die Entscheidung mit einfließen. Auch hier sollten Sie solange ausprobieren,
bis Sie Ihr passendes Öl gefunden haben.
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9. Spitzenbalsam:
Dieses Rezept nutze ich für meine Haarpflege. Natürlich kann es beliebig erweitert und
die Öle können ausgetauscht werden. Ich massiere eine kleine Menge in die feuchten oder
trockenen Spitzen.
© Ariane Rube 2006-2010
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